Windeln für Erwachsene: Ein ungenehmes Geheimnis

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Leiden Sie unter Harninkontinenz, so ist das ein schwacher Trost, dass Sie nicht allein sind. So wie es Ihnen geht, geht es anderen Menschen auch, doch möchte natürlich niemand darüber sprechen. Geruchsbelästigungen sind noch nicht alles, denn nicht wenige Menschen, die an der Harninkontinenz leiden, glauben, dass sich die Windeln unter der Kleidung abzeichnen könnten. Trösten Sie sich, denn die Windeln sind inzwischen so diskret, dass Sie sogar enge Jeans oder Röcke tragen können, unter denen nichts zu sehen ist.

Die Ursachen der Inkontinenz

Frauen sind häufiger als Männer von der Inkontinenz betroffen, doch sind die Ursachen vielfältig:

  • Genetisch bedingte Ursachen
  • Operationen
  • Schwaches Bindegewebe
  • Geburten
  • Unfälle.

Vor allem Frauen, die mehrere Kinder geboren haben, leiden unter einer Blaseninkontinenz, denn bei mehreren Geburten wird das Bindegewebe oft schwach, die Schließmuskeln schließen nicht mehr richtig. Hat bereits Ihre Großmutter oder Ihre Mutter unter einer Inkontinenz gelitten, so ist das Risiko für Sie, selbst zu erkranken, umso größer. Vor allem Frauen, die unter schwachem Bindegewebe leiden, sind häufig betroffen, denn es kommt in diesem Fall nicht nur zur Blaseninkontinenz, sondern häufig zu Gebärmuttervorfällen. In solchen Fällen kommen Sie nicht um eine Operation herum, die Gebärmutter wird gehoben oder entfernt, die Blase wird gehoben, Sie können wieder auf Windeln verzichten. Können Sie das Wasser nicht mehr halten, ist das ein Alarmsignal, Sie sollten den Gynäkologen aufsuchen, der über die weitere Behandlung entscheidet.

Doch was tun gegen Inkontinenz? Oft kann eine Inkontinenz mit natürlichen Mitteln, beispielsweise mit den Extrakten aus dem Arzneikürbis, behandelt werden. Die Blase wird wieder gekräftigt, in der Nacht müssen Sie nicht mehr so oft aus dem Bett, ja um Ihre Blase zu entleeren.

Hilfe bei Inkontinenz

Betroffene leiden unter einer Reizblase, einer überaktiven Blase. Sie können es mit einer Akupunktur versuchen, doch nicht immer wird diese medizinische Leistung, die von Ärzten und Heilpraktikern ausgeführt wird, von den Krankenkassen bezahlt.

BeckenbodengymnastikFrauen sollten es mit der Beckenbodengymnastik probieren, denn die Muskulatur des Beckenbodens wird dadurch gekräftigt. Die Physiotherapeutin oder der Frauenarzt kann Sie dabei beraten und kann die entsprechenden Übungen erläutern.

Können Sie auf Windeln nicht verzichten, erhalten Sie in der Apotheke viele Erzeugnisse aus hautsympathischem Material, die sehr saugfähig sind. Es müssen nicht immer Windeln sein, denn eine Windelhose mit Einlagen kann Ihnen helfen.

Ein kurzer Film zum Thema

Bild: panthermedia.net Yuri Arcurs, Hannes Eichinger

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